15.06.2020

Anträge auf Überbrückungshilfe für Studierende in Notlage ab 16. Juni 2020!

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hilft Studierenden, die wegen der Corona-Pandemie nachweislich in akuter Notlage sind, mit insgesamt 100 Millionen Euro Zuschüssen. Sie werden über die Studenten- und Studierendenwerke vergeben.


English version is below

Online-Beantragung hier: www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de

Achtung: Die Überbrückungshilfe kann ab 16. Juni 2020 12:00 Uhr online beantragt werden. Aus technischen Gründen können wir die Anträge aber erst ab 25. Juni 2020 bearbeiten, prüfen, und Auszahlungen veranlassen.

Bitte haben Sie Verständnis und sehen Sie bis dann von Nachfragen ab bei uns ab, danke!

Die wichtigsten Fragen zur Überbrückungshilfe:
Zu den FAQs

 

BMBF-Hotline zur Überbrückungshilfe:
Telefon: 0800 26 23 003
E-Mail: ueberbrueckungshilfe-studierendeNO SPAM SPAN!@bmbf.bund.de


PRESSEMITTEILUNG der bayerischen Studentenwerke vom 17.07.2020:


BMBF-Überbrückungshilfe für Studierende – aktuelle Situation in Bayern

• Bayernweit 30.000 Anträge, davon gut 13.000 vollständig und bearbeitbar

• Rund 60 % der Anträge werden angenommen

• Tipps zur Antragstellung – Vollständigkeit der Unterlagen etc.


Seit dem 16. Juni können Studierende, die pandemiebedingt in eine finanzielle Notlage gera-ten sind, die Überbrückungshilfe aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und For-schung (BMBF) beantragen. Das BMBF stellt dafür 100 Millionen Euro zur Verfügung. Seit dem 29. Juni erfolgt die Bearbeitung der Anträge, auch in Bayern sind dafür die Studenten-werke zuständig.

Von den bis dato 30.000 eingegangenen Anträgen waren über 13.000 vollständig und gingen in die Sachbearbeitung. „In allen Studentenwerken wurden extra Teams zur Sachbearbei-tung gebildet und teilweise Beschäftigte aus der Kurzarbeit geholt. Bayernweit haben wir bereits über die Hälfte der eingereichten Anträge abgearbeitet. Auch die Auszahlung wird überall unmittelbar veranlasst, so dass die Studierenden nach Bewilligung das Geld schnell auf dem Konto haben“, so der Sprecher der bayerischen Studentenwerke, Mathias M. Meyer. Bislang wurden rund 60 % der Fälle bewilligt, nur etwa jeder vierte Antrag wurde abgelehnt. In den übrigen Fällen wurden die Studierenden um Nachreichung von Un-terlagen gebeten.

Häufigster Grund für Nachforderungen oder Ablehnung sind dabei falsche oder unvollständi-ge Angaben und Unterlagen. „Wir empfehlen den Studierenden dringend, bei der Antragstel-lung besonders sorgfältig vorzugehen und alle Dokumente komplett und leserlich einzu-reichen. Auch die Möglichkeit der Selbsterklärung sollte genutzt werden, um die eigene Le-benssituation nachvollziehbar darzustellen“, so Meyer weiter. „Die Notlage und dass diese pandemiebedingt ist muss so plausibel wie möglich erklärt werden.“

Aufgrund ihrer bisherigen Erfahrung in der Sachbearbeitung geben die bayerischen Studen-tenwerke folgende Tipps für die Antragstellung:

• Dokumente und Bilder leserlich und vollständig hochladen.

• Kontoauszüge aller Konten (auch PayPal, Kreditkartenkonten) lückenlos bis zum Vor-tag der Antragstellung einreichen. Keine Screenshots aus Banking Apps etc. Der Kontoauszug muss übereinstimmenden Namen und IBAN enthalten und der Konto-stand klar ersichtlich sein.

• In der Selbstauskunft die pandemiebedingte Notlage schlüssig und ausführlich be-gründen.

• Dokumente können ausschließlich über das Antragstool eingereicht werden, ein an-derer Weg (z.B. E-Mail) ist nicht möglich. Das gilt insbesondere für Nachforderungen.

 
Zusätzliche Hilfen bieten das Deutsche Studentenwerk (DSW) und das BMBF.

FAQ Deutsches Studentenwerk inkl. Video zur Antragstellung: https://www.studentenwerke.de/de/content/ueberbrueckungshilfe-fuer-studierende

FAQ BMBF:

https://www.bmbf.de/de/wissenswertes-zur-ueberbrueckungshilfe-fuer-studierende-11509.html

Weiter Informationen und Antragstellung: www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de

 


Pressemitteilung der Bayerischen Studentenwerke:

  • Bis zu 500 Euro pro Monat an nicht rückzahlbarer Hilfe für bedürftige Studierende.
  • Für maximal 3 Monate.
  • Finanzierung in Höhe von 100 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Die im April von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek in Aussicht gestellte Überbrückungshilfe für besonders bedürftige Studierende in pandemiebedingten Notlagen mit einem Gesamtvolumen von 100 Millionen Euro kann ab Dienstag, 16. Juni 2020, 12 Uhr online beantragt werden. Die Überbrückungshilfe wird vom Deutschen Studentenwerk (DSW) verwaltet und in Bayern vor Ort von den zuständigen Studentenwerken vergeben. Die finanzielle Hilfe erfolgt in Form einer Kontoaufstockung und muss nicht zurückgezahlt werden.

Mathias M. Meyer, Sprecher der Bayerischen Studentenwerke und Geschäftsführer des Studentenwerks Erlangen-Nürnberg betont: „Die dringend benötigte Überbrückungshilfe schließt eine Finanzierungslücke der von uns betreuten Studierenden – und das ohne eine mögliche Verschuldung. Der vom DSW beauftragte IT-Dienstleister arbeitet intensiv am System zur Bearbeitung der Anträge. Alle Studentenwerke tun aber ihr Möglichstes, damit das Geld so schnell es geht zur Auszahlung kommt.“

Die Dimension des Vorhabens erläutert der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, Achim Meyer auf der Heyde: „Wir sind uns mehr als bewusst, dass viele Studierende akut finanzielle Hilfe benötigen und diese eher erwartet haben. Aber es handelt sich um ein ambitioniertes Projekt. Wir mussten in wenigen Wochen ein völlig neues online-gestütztes Förderverfahren für die bundeseinheitliche Überbrückungshilfe entwickeln. Uns ist wichtig, dass die Studierenden nun erstmal für den Juni die Hilfe beantragen können.“

Antragsberechtigt sind inländische und ausländische Studierende an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen, die aufgrund der Corona-Krise die Möglichkeit zur Sicherung ihres Lebensunterhalts verloren haben und deren andere Unterstützungsmöglichkeiten (z.B. BAföG, Stipendien, Darlehen, Unterhalt) nicht ausreichen.

Die Überbrückungshilfe kann von Juni bis August 2020 online unter www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de beantragt werden und wird nach Bewilligung für jeweils einen Monat ausgezahlt. Für den Folgemonat muss ggf. ein Wiederholungsantrag gestellt werden. Die Höhe der Überbrückungshilfe richtet sich nach Schwere der finanziellen Notlage und beträgt pro Antrag mindestens 100 und höchstens 500 Euro. Sofern die Bedürftigkeit nachgewiesen wurde, wird das das Konto des bzw. der Antragstellenden auf maximal
500 Euro aufgestockt.

Erforderliche Unterlagen sind eine aktuelle Immatrikulationsbescheinigung, Identitätsnachweis, Bankverbindung in Deutschland, Kontoauszüge der letzten Monate aller Konten sowie Eigenerklärungen über die Ursache der finanziellen Notlage und den geplanten erfolgreichen Abschluss des Studiums. Nach Bewilligung der Überbrückungshilfe wird das Geld voraussichtlich innerhalb einer Woche – frühestens gerechnet mit Beginn der Antragsbearbeitung ab voraussichtlich Ende Juni – auf das Konto überwiesen.

Die Überbrückungshilfe ist Teil eines Maßnahmen-Pakets der Bundesregierung zur Abmilderung sozialer und wirtschaftlicher negativen Folgen für die Studierenden. Zusätzlich wurde der KfW-Studienkredit bis zum 31.03.2021 zinsfrei geschalten und auch für internationale Studierende geöffnet.

 


Application for bridging aid for students in financial emergency situations – starting 16th of June 2020

The Federal Ministry of Education and Research (BMBF) is helping students who are demonstrably in a financial or economic emergency situation owing to the corona pandemic with allowances totalling 100 million euros. They are paid out via the student service organisations – the Studierenden- or Studentenwerk (STW).

Online application here: www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de

Note: You can apply for bridging aid online as of 16th of June 2020 12 noon on. However, for technical reasons, we will only be able to process and assess the applications and initiate payments after the 25th of June 2020.

Please help us to quickly process all applications by refraining from inquiries at the student service organisations. Thank you!

The most important questions about bridging aid:
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BMBF Bridging Aid Hotline:
Tel.: 0800 26 23 003
Email: ueberbrueckungshilfe-studierendeNO SPAM SPAN!@bmbf.bund.de